Achaiischer Bund

Achaiischer Bund

Eine Verschlimmerung des wirtschaftlichen Missstands brachten die katastrophalen Einfälle der Kelten, die jedoch auch die bereits verminderte militärische Macht der Makedonier erschöpften, was als erstes die Achäer und zwar die in Patras bemerkten. Als die keltischen Horden aus Belgien die makedonische Armee 281 v.Chr. besiegten, erhoben sich die Einwohner von Patras gegen die makedonischen Wachen.

Dann wurde auf Initiative von Dyme und mit der aktiven Teilnahme von Phares. Triteia bzw. Tritaia und Patras ein neues Bündnis der Achäer gegründet, der sogenannte „2. Achaiische Bund“. der in den späteren Entwicklungen eine Hauptrolle zu spielen sollte, da er alle griechischen Städte aufnahm und die Auffassung der freiwilligen Vereinigung Griechenlands unterstützte.

Nach vielen und langjährigen Bemühungen traten 43 Städte dem 2. Achaiischen Bund bei, er umschloss fast den gesamten Peloponnes, außer Sparta, das sich erst viel später anschloss. In dieser Zeit, der hellenistischen Epoche, wurden auch die Befestigungen vieler wichtiger Städte Achaias fertig gestellt.

Auch Patras folgte den Aufforderungen des Athener Generals Alkiviadis (419 v.Chr.) und errichtete lange Mauern, die vom Hafen bis zur Akropolis (dort wo heute die Burg steht) reichten, um die Stadt zu befestigen. Im Gegensatz dazu wurden die Verteidigungsanlagen von Aigio, Keryneias, Aigeira, Aiges, Dyme, Tritaia, Psophis. Kleitor und Paos entscheidend verbessert.