Chios

Chios, Nördliche Ägäis

Heimat des Homer, aber auch des Adamantios Korais, verzaubert Chios den Besucher mit ihrer erstaunlichen Natur, den Duft des Mastix und der Zitronenblüten, der Mandarinen und des Lavendels. Die Insel mit ihren malerischen ländlichen Kapellen, den fantastischen Stränden, den traumhaften Beobachtungsständen und den Dörfern mit den verfallenen Festungen fesselt den Besucher.

Die Stadt Chios (Chora), auf einem ausgedehnten Flachland erbaut, befindet sich ungefähr in der Hälfte der Ostküste. Chora ist der wichtigste Hafen der Insel und ein großes Geschäftszentrum, wo Altes und Neues aufeinander treffen, sowohl was die Architektur, als auch die Lebensart betrifft.
Die bemerkenswerten klassizistischen Gebäude, die Moschee, der malerische Markt von Aplotaria, der an ein Viertel aus der Zeit der Türkenherrschaft erinnert, das Archäologische Museum, die Bibliothek Korai und das Volkskundliche Museum Argenti sind einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die sich in der Nähe von Chora ausbreitende grüne Ebene mit den Wohlgeruch ausströmenden Gärten und den einzigartigen genuesischen Landhäusern ist eines Besuches wert.

Im Inneren der Insel bieten sich einzigartige Spaziergänge zu den mittelalterlichen Dörfern Armolia, Pyrgi, Mesta und Vessa (auch als Mastixdörfer bekannt, denn um sie herum wird der Schinos kultiviert, der den berühmten chiotischen Mastix liefert) mit ihrer besonderen genuesischen Architektur.
Dort findet man enge gepflasterte Gässchen, mit aneinander geklebten Häusern, verbunden mit Steinbögen, die die Schutzmauern des Dorfes bilden.
Eine einzigartige Erfahrung ist die Besichtigung des hohen steilen Felsens Anavatos mit den halbverfallenen Häusern, des Klosters Nea Moni mit den seltenen byzantinischen Mosaiken, aber auch das Baden am herrlichen Strand Mavra Volia.

Westlich von Chios sind die malerischen Inselchen Psara und Antipsara, die Hüter der Mavri Rachi und der Geschichte, für einsame Wanderer interessant, während östlich Oinousses, bekannt als Braut der Ägäis dem Spaziergang mit den abgelegenen ländlichen Kapellen und den Herrenhäusern der Kapitäne eine Note besonderer Schönheit hinzufügen.