Egio

Egio

In der Stadtgemeinde Egio überwiegen die Ebenen. Es ist die zweitgrößte Stadtgemeinde der Präfektur Achaia, der Verwaltungssitz ist Egio, welche ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Delphi, Korinth, Argolida und Roumeli ist.

Die Stadtgemeinde Egio besteht heute aus den Gemeindebezirken Egio (ehem. Vostitsa), Valimitika, Dafni (ehem. Kakochori), Digeliotika, Kouloura, Koumar, Kounina, Mavrikio (ehem. Vavrikio — Vodova), Melissia, Paraskevi, Pteri, Selinounda (ehem. Krokova), Temeni und Chatzi.

Die heute Stadt Egio ist in amphitheatralischer Form mit einzigartigem Blick auf den Golf von Korinth angelegt, an genau der Stelle, an der schon Homers Egio stand. Der Spaten der Archäologen hat Teile eines Mykenischen Friedhofs (nördlich der städtischen Sporthalle), auf der Spitze des Hügels der heutigen Stadt aber auch Funde aus den klassischen Jahren und hinter der alten Papierfabrik Ladopoulos aus der Hellenistischen und Römischen Epoche ans Tageslicht gebracht. Die natürlichen Grenzen des Gebiets sind die Ausläufer des Chelmos und des Panachaiko sowie die Flüsse Selinoundas und Meganitis. Neoklassische Herrschaftshäuser wie das Dimotiki Agora, in dem heute das Archäologische Museum der Stadt und das Megaro Panagiotopoulos untergebracht sind, ergeben das heutige architektonische Bild von Egio, welches auch seine sakralen Schmuckstücke hat: Die Kirche Proskinima tis Panagias tis Tripitis, sowie die Kirchen Faneromeni und Isodion tis Theotokou, erbaut nach Entwürfen von Ernst Ziller, von dem viele Gebäude in Achaia stammen. In der Stadt Egio gibt es auch ein Städtisches Historisches Heimatkundemuseum.

Der Ipsilon Alonia Platz bietet einen Panoramablick auf das gegenüber liegende Gebiet Sterea Ellada, ist aber vor allem im Sommer auch kosmischer Mittelpunkt, in den Cafes pulsiert das Leben.
Die Platane des Pausanias und der Trinkbrunnen mit den 12 Becken am Hafen von Egio sorgen für kühlen Schatten.
Die Spezialität von Egialia ist „Rosenzucker“ (eingelegte Rosenblätter), der aus der Rosenzucht der Mönche des historischen Klosters Taxiarchon hergestellt wird, welches sich 15 km von Egio entfernt befindet. Das Wasserbiotop Aliki an der Ostküste von Egio ist Nistplatz für Wildvögel und Erholungsgebiet für seine Besucher.

Kounina hat das historische Kloster Kimiseos tis Theotokou aufzuweisen, während Degeliotika und Temeni einen mit der Schönheit ihrer Natur, dem Duft von Zitronen- und Apfelsinenbäumen. Schatten von Olivenbäumen und unendlichen malerischen Stränden bezaubern. Der Fremdenverkehr konzentriert sich in Valimitika, der Tourist findet aber in der gesamten Stadtgemeinde Orte der Erholung, es wurden wichtige Einrichtungen für den Fremdenverkehr geschaffen.