| Die klassische Epoche |
Die klassische EpocheMit dem Ende der Griechisch - Persischen Kriege (479 v.Chr.) begann die Bildung zweier politisch – militärischer Zentren in Griechenland: Die Athener Hegemonie und der Peloponnesische Bund. Aus diesen Vereinigungstendenzen der Griechen einerseits und der Tendenz zur Teilung Griechenlands hielten die Zu Beginn des 4. Jh. v.Chr. wurden wieder von den Städten Dyme, Elike und Pellene Münzen geprägt. Der schnelle Aufstieg Achaias in dieser Zeit drückte sich in der Bildhauerkunst, der Architektur usw. aus. Er zeigte sich jedoch in der Folge auch in dem kleinmütigen Rückzug aus der Isolation und der Teilnahme an den griechischen Angelegenheiten. Damals erschienen die Achäer seit dem Trojanischen Krieg zum ersten Mal wieder auf der historischen Bühne, indem sie am Korinthischen Krieg (395 – 387 V.Chr.), danach an dem Krieg gegen Theben (371 – 362 v.Chr.) und dem sogenannten Heiligen Krieg (355 – 345 v.Chr.) teilnahmen. Letzterer bot den Makedoniern die gesuchte Möglichkeit, in griechische Angelegenheiten einzugreifen. Die Unruhen der Epoche ließen natürlich auch die Produktion nicht unberührt, deren Verfall sich sofort auf die Wirtschaft der achaischen Städte auswirkte. Beispielhaft für den herrschenden Zustand war die wirtschaftliche Desorganisation von Patras, dessen Einwohner in den umliegenden Siedlungen Volini, Argyra und Arva einen Ausweg aus dem Schatten der Armut suchten. |
